Nachbarschaftsbuch

<< Selbstorganisierte Vernetzung von Nachbarinnen und Nachbarn erleichtern

Das „Nachbarschaftsbuch“, das im Projekt LE.NA – lebendige Nachbarschaft entwickelt wurde, funktioniert wie ein „Freundinnen- und Freundebuch“. Es hat das Ziel, dass die Nachbarinnen und Nachbarn einander besser kennenlernen und ins Gespräch kommen. Man bittet seine Nachbarin, seinen Nachbarn, eine Seite auszufüllen oder macht das gemeinsam. Einige Seiten sind bereits vorausgefüllt, damit man sieht, dass das Eintragen nicht kompliziert ist und auch nicht jede einzelne Frage beantwortet werden muss. Zehn Nachbarinnen und Nachbarn haben in einem solchen Buch Platz. Das Nachbarschaftsbuch wird an verschiedenen Stellen (z. B. Pfarrgemeinde, muslimische Gemeinde, soziale Einrichtungen, Gemeindeamt) ausgegeben. Für ein vollständig ausgefülltes Buch kann man sich auf dem Gemeindeamt eine große Brezel holen, die man mit den Nachbarinnen und Nachbarn teilen kann. Die Menschen werden beim Abholen ihrer Bücher auch dazu eingeladen, (freiwillig) ihre Kontaktdaten zu hinterlassen, um eine spätere Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Tipp:

  • Die zahlreichen und vielfältigen Ausgabestellen führen dazu, dass auch Menschen erreicht werden, die von Gesundheitsförderungsprojekten manchmal schwerer erreicht werden (z. B. Menschen mit Migrationshintergrund).

Projekt:

LE.NA – lebendige Nachbarschaft