Demenzfreundliche Region - Wir 5 im Wienerwald

Projektträger:in:
ARGE Caritas Stadtteilarbeit und Kleinregion Wir 5 im Wienerwald

Wichtige Kooperationspartner:innen
Gemeinden Purkersdorf, Gablitz, Mauerbach, Tullnerbach und Wolfsgraben, NÖ Regional GmbH, lokale Organisationen der Kleinregion „Wir 5 im Wienerwald“, Donau Universität Krems

Die Idee hinter dem Projekt

Das Projekt „Demenzfreundliche Region – Wir 5 im Wienerwald“ möchte die Ansätze bisheriger Modellprojekte zum ersten Mal im Osten Österreichs auf Ebene einer Region umsetzen. Zentral sind dabei die partizipative Herangehensweise und der Aufbau einer Caring Community auf regionaler Ebene. Das Setting ist die Kleinregion „Wir 5 im Wienerwald“, die 2017 von den niederösterreichischen Gemeinden Gablitz, Mauerbach, Purkersdorf, Tullnerbach und Wolfsgraben gegründet wurde. Zielgruppen sind neben Menschen mit Demenz und deren (pflegenden) Angehörigen auch lokale Einrichtungen, politische Entscheidungsträger:innen und die Zivilgesellschaft. Sie werden aktiviert, begleitet und ermächtigt – im Netzwerkaufbau, in der Entwicklung und Realisierung von konkreten Initiativen, im Gestalten professioneller Angebote und zivilgesellschaftlicher Aktivitäten, sowie in der Sensibilisierung der Bevölkerung in der Region.

Die Ziele

  • soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz fördern
  • Angehörige von Menschen mit Demenz in ihrem Alltag unterstützen
  • ein sorgendes und unterstützendes Netzwerk auf regionaler Ebene aufbauen
  • aktuelle Bedarfe in der Region partizipativ erheben
  • Initiativen für eine Demenzfreundliche Region partizipativ gestalten
  • Kommunizieren, Involvieren und Sensibilisieren
  • Nachhaltigkeit des Netzwerks und der Aktivitäten sichern
  • Lernerfahrungen weitergeben

Die Maßnahmen

  • soziale Teilhabe von Menschen mit Demenz fördern: Eine Reihe an Angeboten und Aktivitäten, die Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Stadien Möglichkeiten der sozialen Teilhabe bieten, werden im Rahmen des Projekts entwickelt.
  • Angehörige von Menschen mit Demenz in ihrem Alltag unterstützen: Angebote und Aktivitäten werden entwickelt, die Angehörige von Menschen mit Demenz in ihrem Alltag unterstützen und entlasten. Durch direkte Hilfestellungen und professionelle Begleitung sowie Beratungs- und Betreuungsangebote soll eine Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit demenziellen Veränderungen ebenso wie die ihrer Angehöriger geschaffen werden.
  • ein sorgendes und unterstützendes Netzwerk auf regionaler Ebene aufbauen: Ein Netzwerk „Demenzfreundliche Region“ wird aufgebaut, in das insbesondere Einrichtungen aus der Region, Menschen mit Demenz und deren Angehörige, Vertreter:innen der Gemeinden sowie die Zivilgesellschaft der Kleinregion involviert sind.
  • aktuelle Bedarfe in der Region partizipativ erheben: Im Rahmen der gemeinsamen Netzwerktreffen erfolgt eine partizipativ gestaltete Erhebung und Reflexion von Bedarfen einmal im ersten und einmal im zweiten Projektjahr. Zudem lädt eine Online-Befragung eine breitere Öffentlichkeit in der Region dazu ein, Bedarfe und Wahrnehmungen einzubringen.
  • Initiativen für eine Demenzfreundliche Region partizipativ gestalten: Die Entwicklung und Umsetzung erster Impulsgebender Initiativen für die demenzfreundliche Region wird gemeinsam mit regionalen Akteurinnen und Akteuren gestaltet.
  • Kommunizieren, Involvieren und Sensibilisieren: Eine digitale Informationsplattform für die Region wird aufgebaut, auf der Informationen, Angebote und Aktivitäten gebündelt zu finden sind.
  • Nachhaltigkeit des Netzwerks und der Aktivitäten sichern:  Die Ausbildung und Einbindung einer regionalen Gesundheitskoordinatorin während der Projektlaufzeit, die auch über das Projekt hinaus weiterhin koordinative Aufgaben in der Region übernimmt, leistet einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Etablierung der Demenzfreundlichen Region. Zudem werden nachhaltig tragbare Strukturen für das Netzwerk „Demenzfreundliche Region“ gemeinsam erarbeitet, sodass Aktivitäten auch in Zukunft weiterverfolgt und durch das Netzwerk aktiv gestaltet werden können.
  • Lernerfahrungen weitergeben: Begleitend zum Projektverlauf werden die im Projekt gesammelten Lernerfahrungen laufend evaluiert und reflektiert und dienen dazu, das Projekt an den entscheidenden Stellen immer wieder nachzujustieren und an konkrete Bedarfe und Gegebenheiten anzupassen

Kontakt

(c) Caritas Wien

Senada Bilalic
Caritas Wien
E-Mail: senada.bilalic@caritas-wien.at
Tel.: +43  676 51 52 101