Lebensqualität durch soziale Kontakte

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Wie integriert man ältere Menschen in die Gemeinde?
Das Leben im Alter ist oftmals gezeichnet von Verlust und Einschränkung, was nicht selten in sozialer Isolation mündet – mit fatalen Folgen. Dass dem aber nicht zwangsläufig so sein muss und was man vor allem auf kommunaler Ebene gegen die Einsamkeit von älteren Menschen tun kann, erklärt der Planungsleitfaden „Förderung der sozialen Teilhabe im Alter in Gemeinden“ der Schweizer Gesundheitsförderung.

Was tun gegen Einsamkeit im Alter?
In Würde und gesund zu altern ist ein Wunsch, den alle Menschen hegen. Dies ist jedoch nicht immer leicht, vor allem da „Altern“ im 21. Jahrhundert etwas anderes bedeutet als in den Jahrhunderten zuvor und der Faktor Einsamkeit oft eine tragende Rolle spielt. Was sich verändert hat und welche Voraussetzungen es braucht, um dennoch das Altern gut zu bewerkstelligen, zeigt die Arbeit „Soziale Isolation älterer Menschen. Ursachen, Folgen und technische Lösungsansätze“ des Forschungsinstituts des Roten Kreuzes.

Vielfältige Altersbilder durch den Austausch zwischen den Generationen
Früh übt sich, wer einen positiven Umgang mit dem Alter(n) pflegen möchte. Unter diesem Motto fassen D. Weltzien u. a. die Ergebnisse des Projekts „Begegnungen“ in ihrem Abschlussbericht „Gestützte Begegnungen zwischen Hochaltrigen und Vorschulkindern zur Verbesserung von Lebensqualität und sozialer Teilhabe“ zusammen und erörtern, welche Auswirkungen Treffen zwischen den Generationen auf Kinder haben.

Soziale Beziehungen stärken unsere körperliche und geistige Gesundheit
Gute zwischenmenschliche Beziehungen sind wichtig für unser persönliches Wohlbefinden. Dass sie aber auch ausschlaggebend für unsere geistige und körperliche Gesundheit sein können, belegt die Schweizer Gesundheitsberichterstattung „Soziale Beziehungen und Gesundheit im Kanton Zürich“.

Risikofaktor Einsamkeit: Macht sie uns im Alter krank?
Zahlreiche Forschungen haben bereits gezeigt: Einsamkeit kann unsere Gesundheit negativ beeinflussen. Die chinesische Studie „Loneliness and Cognitive Function in Older Adults: Findings from the Chinese Longitudinal Healthy Longevity Survey“ von Bao-Liang Zhong u.a. untersuchte nun, ob Einsamkeit auch Auswirkungen auf unsere kognitiven Fähigkeiten im Alter haben und unter Umständen sogar chronische Krankheiten begünstigen kann.

Qualitätsvolles Alter(n) durch Eingebundenheit
Sozialwissenschaftliche Studien zum Alter(n) gibt es viele, doch oftmals verliert sich dabei der Blick auf das Wesentliche, nämlich die Lebensqualität alter Menschen. Um wichtige Voraussetzungen dafür festzulegen, wurde für die Studie „Determinanten der Lebensqualität älterer Frauen: zum Stellenwert der wahrgenommenen Sicherheit und Eingebundenheit“ die Auswirkung von lebensräumlichen Aspekten auf das Alter(n) untersucht.

Mehr Wohlbefinden im Alter durch soziale Kontakte
Wir Menschen werden immer älter und die Wissenschaft stellt vermehrt Fragen nach den Voraussetzungen für ein gesundes und zufriedenes Altern. Besonders soziale Kontakte wurden dabei als wichtiger Bestandteil für Gesundheit und Wohlbefinden von älteren Menschen festgestellt. Was aber, wenn ältere Personen bereits in ihren geistigen Fähigkeiten eingeschränkt sind? Können soziale Kontakte auch ihr Wohlgefühl steigern? Dieser Frage geht die Studie „Auswirkungen erhöhter sozialer Unterstützung auf das Wohlbefinden kognitiv beeinträchtigter älterer Menschen“ auf den Grund.

So wichtig sind soziale Beziehungen für unsere Gesundheit
Wie wichtig sind soziale Beziehungen für unsere Gesundheit? Immer mehr Forscher/innen gehen dieser Frage auf den Grund – und das mit erstaunlichen Ergebnissen, wie etwa eine Studie von Julianne Holt-Lunstad u.a. zeigt.

Eine Initiative des Fonds Gesundes Österreich
Logos Ministerium für Frauen und Gesundheit, Gesundheit Österreich GmbH und Fonds Gesundes Österreich