Sozialraum und Nachbarschaftshilfe

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Aktiv und gesund ins Alter mit Seniorentreffs
Viele ältere Menschen möchten auch in ihrem Ruhestand aktiv bleiben und sich sozial engagieren. Aus diesem Grund wurde das Projekt „Aktive Gesundheitsförderung im Alter“ in Hamburger Seniorentreffs durchgeführt, dessen Ergebnisse aus dem Modul 4 der Hausarztstudie Teil 3 „Integration freiwilligen bürgerschaftlichen Engagements: ‚Gesundheitsförderung in Seniorentreffs‘ (Altentagesstätten)“ zusammengefasst hier vorgestellt werden.

Städtische Lebensraumgestaltung für ein aktives Alter(n)
Teil einer gezielten Gesundheitsförderung für ältere Menschen ist die adäquate Ausgestaltung einzelner Wohnbezirke. Die Stadt Wien hat diesbezüglich viel zu bieten. Doch auch hier gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten. Wie ältere Menschen ihren Lebensraum nutzen und wie sich dies im Einzelnen unterscheiden kann, zeigt die Studie „Sozialraum und Altern: Aktivitätspotentiale von Älteren in der Gesundheitsförderung“.

Über den Mehrwert von freiwilligem Engagement im Alter
Der Mensch ist ein soziales Wesen. Daher ist ein stabiles zwischenmenschliches Gefüge wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit – besonders im Alter. Die Studie „Freiwilliges Engagement älterer Menschen: Sonderauswertungen des vierten Deutschen Freiwilligen Surveys“ zeigt nun, dass nicht nur soziale Kontakte alleine, sondern auch freiwilliges Engagement in der Gemeinschaft zahlreiche Vorteile für ältere Menschen haben kann.

Wie man als Kommune die Gesundheit älterer Menschen fördert
Seit Jahren wird die Weltbevölkerung immer älter. Doch wird sie dadurch auch immer kränker? Die Kurz-Expertise „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen im Setting Kommune“ beschäftigt sich mit dieser Frage und zeigt verschiedene Handlungsmöglichkeiten für Städte, Gemeinden und Landkreise, um eine gute Gesundheit der Menschen im Alter zu ermöglichen.

Einsamkeit vorbeugen durch gezielte Stadtarbeit
Einsamkeit ist ein Thema, das jeden Menschen betreffen kann. Manche mehr, andere weniger. Warum das so ist, welche Gruppen besonders gefährdet sind und wo man in der Kommunalarbeit ansetzen kann, um dieses Problem zu mildern oder ihm gar vorzubeugen, untersucht die Studie „(Gem)einsame Stadt? Kommunen gegen soziale Isolation im Alter. Fakten, Trends und Empfehlungen für die Praxis“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung und der Körber-Stiftung.

Warum partizipieren? Motivlagen für die gemeinschaftliche Stadtentwicklung
Bürger/innenbeteiligung ist ein beliebtes Instrument der Lokalpolitik, um soziale Problematiken anzugehen. Doch was ist die Motivation von Bürger/inne/n, sich freiwillig für ihre Nachbarschaft zu engagieren? Die Studie „Co-Producing a Nicer Neighbourhood: Why do People Participate in Local Community Development Projects?“ von Daphne Vanleene u.a. stellt genau diese Frage.

Effiziente Stadtentwicklung durch Glücksforschung
Das Glück ist ein Vogerl – und damit es nicht wegfliegt, steht Glücksforschung hoch im Kurs. Dabei gilt es jedoch nicht nur die persönliche Zufriedenheit von Menschen genauer unter die Lupe zu nehmen, sondern auch das allgemeine Wohlergehen im städtischen Raum. Die Studie „Happy Wuppertal – Measuring Individual and Community Well-Being on the Urban Scale“ von Hans Haake und Kai Ludwigs versucht den Zusammenhang zwischen den beiden Bereichen zu erforschen.

Zeit als wertvolle Ressource für Nachbarschaften
Heutzutage befinden sich wirtschaftliche, soziale und lebensräumliche Verhältnisse stark im Wandel, weshalb gut funktionierende Nachbarschaften immer wichtiger werden. Vor allem Zeit spielt dabei eine wesentliche Rolle. Warum das so ist und was das konkret für Nachbarschaftsnetzwerke bedeutet, haben T. Fischer u.a. in ihrem Artikel „Über den Mehrwert organisierter Nachbarschaftshilfe - dargestellt am Beispiel des Zeit-Hilfs-Netzes Steiermark“ festgehalten.

Leben im Quartier: Wichtig für Selbstständigkeit und Wohlbefinden im Alter
Welche Bedeutung haben das außerhäusliche Wohnhandeln, verschiedene Facetten von Nachbarschaftserleben, Zugänglichkeitsbarrieren und die erlebte Verbundenheit mit dem eigenen Stadtteil für das Wohlbefinden im hohen Alter? Dieser Frage ging das Projekt „‚Hier will ich wohnen bleiben!‘ – Zur Bedeutung des Wohnens in der Nachbarschaft für gesundes Altern“ (BEWOHNT) nach.

Vom Wert der Nachbarschaftshilfe für ein gutes Alter(n)
Viele Forschungen belegen inzwischen, dass eine gute Nachbarschaft positive Auswirkungen auf die körperliche und geistige Gesundheit aller Menschen hat. Ob informelle Nachbarschaftshilfe auch den Lebensalltag von älteren und dadurch zunehmend eingeschränkten Menschen erleichtern kann, ist Thema der Schweizer Studie „Soziale Unterstützung in der Nachbarschaft“.

Eine Initiative des Fonds Gesundes Österreich
Logos Ministerium für Frauen und Gesundheit, Gesundheit Österreich GmbH und Fonds Gesundes Österreich