MahlZeit! – Gemeinsam essen, reden, lachen

MahlZeit! – Gemeinsam essen, reden, lachen

Region:  Modellregion Waldviertel | Niederösterreich
Ort: 
Kleinregion Waldviertler Kernland
Themen:  keine angegeben
Projektgröße:  Größere Projekte

Das Projekt wurde vom Verein Waldviertler Kernland und der NÖ.Regional.GmbH im Rahmen einer ARGE geplant und umgesetzt. Die Region des Kernlands ist geprägt durch Abwanderung, Überalterung sowie die Gefahr der Isolation für einen Teil der älteren Bevölkerung. Aus diesem Grund wurde ein Projekt konzipiert, das sich an die Zielgruppe ältere Menschen (50+) richtet. Ziele waren, einen Beitrag zum Wohlbefinden und der Lebensqualität dieser Personengruppe zu leisten, zur nachbarschaftlichen Vernetzung beizutragen und so zu einem gesunden, aktiven Älterwerden in der Region beizutragen.
 
Dazu wurde in jeder der 13 Kernlandgemeinden ein Wirt gesucht, der als Treffpunkt dient und welcher 2x pro Monat ein Mittagessen anbietet. Gekoppelt daran werden am Nachmittag gemeinsame Aktivitäten veranstaltet wie bspw. spielen, basteln, Bewegungseinheiten, Ausflüge in die Umgebung etc. Diese Nachmittage werden von „GastgeberInnen“ gestaltet, MultiplikatorInnen aus der Zielgruppe welche unterstützt und zur eigenständigen Umsetzung von Aktivitäten motiviert wurden. „GastgeberInnen“-Treffen dienen dem Austausch und Voneinander-Lernen.
 
Zur Erreichung der Zielgruppe und Bewerbung der Aktivitäten wird eng mit den Gemeinden, Seniorenorganisationen, Gastronomie, Hilfsdienste, Pfarren usw. zusammengearbeitet. 
 
Ergebnisse und Fazit:
Nach einer Aufbau- und Vernetzungsphase konnten im letzten Umsetzungsjahr im Rahmen von 272 Mittagstische rund 3.430 Teilnehmende verzeichnet werden. Als besonders wichtig erwiesen sich die Rolle der GastgeberInnen, die Zusammenarbeit dieser mit den Wirten sowie die Regelmäßigkeit der Treffen. Die Evaluationsergebnisse zeigen, dass durch das Projekt nachbarschaftliche Netzwerke gestärkt werden konnten und SeniorInnen im Gemeindeleben sichtbarer geworden sind. Auch die Unterstützung seitens der Bürgermeister/innen stellt einen wichtigen Erfolgsfaktor dar.
 
Die Arbeit und Unterstützungsanforderung durch das Projektteam hat sich im Projektverlauf verringert und viele Aktivitäten konnten auf Kooperationspartner/innen übertragen werden. Das Projekt wird auch nach Auslaufen der Förderung durch den FGÖ in der Region bestehen bleiben und die Aktivitäten werden fortgeführt. Ein Erfahrungsbericht der einen Transfer der Aktivitäten auf andere Gemeinden/Regionen unterstützen soll, liegt vor.

 

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