Fest für den Frieden an der Grenze

Fest für den Frieden an der Grenze

Region:  Niederösterreich
Ort: 
Moorbad-Haarbach und Horni Stropnice
Themen:  Bildung und Lernen | Feste und Geselligkeit
Projektgröße:  Kleine Projekte

Unter dem Motto „25 Jahre offene Grenze“ feierten die Nachbarn Moorbad Harbach und Horni Stropnice ein „Fest für den Frieden“. Die letzten 25 Jahre haben aus Fremden NachbarInnen gemacht, die partnerschaftlich miteinander umgehen und viele Gemeinsamkeiten haben. Begonnen hat der nachbarschaftliche Austausch mit den Fußwallfahrten nach Maria Trost in Brünnl. Mittlerweile hat sich zwischen den zwei Gemeinden eine sehr positive und gelungene Partnerschaft entwickelt. Mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt konnten schöne, grenzüberschreitende Projekte in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt werden.

 

Nicht nur die Gemeindeverwaltungen kamen sich näher, sondern auch die Kinder und Familien. In beiden Gemeinden wird in den Kindergärten und Schulen jeweils die Nachbarsprache vermittelt. Gerade die Kinder sind jene Generation, die das begonnene Zusammenfinden der Grenzregionen festigen und nachhaltig gestalten werden – unter dem Leitsatz und Solidaritätsgedanken der Europahymne: „Alle Menschen werden Brüder“.

 

Beim „Fest für den Frieden“ haben die BürgerInnen beider Gemeinden ihre Freude über diese positive Entwicklung auf vielfältige Art und Weise zum Ausdruck gebracht. Gestaltet wurde das Fest durch Beiträge der Blasmusikgruppen beider Länder, der Kindergarten- und Volksschulkinder und von Jugendgruppen aus Österreich und Tschechien. Die Bürgermeister der Gemeinden Moorbad Harbach und Horni Stropnice gaben einen Einblick in die gemeinsame Arbeit, die für beide Seiten viele Vorteile brachte: z.B. der Radweg Via Verde, der Ausbau des Ausflugszieles Mandelstein, die Glocke in Hojna Voda, der Steinerne Tisch in Dobra Voda u.v.m. Gegen Ende der Veranstaltung wurden in Zusammenarbeit mit einem Ballonkünstler Friedensbotschaften mit stimmungsvoller Musik in den Himmel geschickt.

 

Bleibt zu hoffen, dass diese freundschaftliche Nachbarschaft Bestand hat und noch viele Ideen und Visionen miteinander verwirklicht werden können.

Kontakt: DI Elisabeth Wachter
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