Was tut sich bei…? AktivlotsInnen in Rudolfsheim-Fünfhaus

Das Projekt „AktivlotsInnen in Rudolfsheim-Fünfhaus“, unser Wiener Leitprojekt für die Zielgruppe SeniorInnen, neigt sich seinem Ende zu. Am 15. November gehen 20 Monate Projektlaufzeit zu Ende – ein guter Zeitpunkt für einen Rück- und Ausblick also. „Es waren wirklich spannende Monate. Es hat sich so unglaublich viel getan, dass man stundenlang davon erzählen könnte“, berichtet Karin Kienzl-Plochberger von den Wiener Sozialdiensten und gibt auch gleich einen Einblick auf die Abschlussveranstaltung des Projekts am 8. November in Wien: „Bei der Veranstaltung in der Bezirksvorstehung werden nicht nur wir vom Projektteam oder die KollegInnen von der Evaluation zu Wort kommen. Die AktivlotsInnen selbst werden davon erzählen, was das Projekt für sie bedeutet und wie sie nachbarschaftliche Netzwerke stärken und mitgestalten.“

 

Die Liste der Aktivitäten, die im Projekt entwickelt und durchgeführt wurden, ist jedenfalls beachtlich: Die AktivlotsInnen und andere Interessierte treffen sich regelmäßig im Café Aktiv im Nachbarschaftszentrum des Wiener Hilfswerks im 15. Bezirk. Die Vielfalt der dort behandelten Themen ist groß: von Ergotherapie über Gesprächsführung und Kommunikation bis hin zu gesunder Ernährung. Zusätzlich machen sich die AktivlotsInnen mit anderen auch regelmäßig auf den Weg und besuchen verschiedene Angebote und Institutionen im Bezirk und darüber hinaus, wie etwa den Mädchengarten des Vereins ZeitRaum, das Haus der Musik oder das Wasserweltfest.

 

   

Besuch im Mädchengarten & ein Vortrag im Café Aktiv

 

„Mit unserem Veranstaltungsprogramm für die allgemeine Öffentlichkeit versuchen wir Themen abzudecken, die SeniorInnen besonders wichtig sind“, berichtet Karin Kienzl-Plochberger, „wie zum Beispiel Wohnen, Sicherheit oder den Zusammenhang zwischen Armut und Gesundheit bzw. Krankheit.“ Aber auch das Thema Biografiearbeit – Thema einer Veranstaltung im Herbst 2017 – ergab sich aus der Zusammenarbeit mit den AktivlotsInnen. Bei Gruppendiskussionen berichteten die TeilnehmerInnen am Projekt immer wieder sehr Persönliches aus ihrem Leben. Der (interkulturelle) Austausch steht oft auch im Café Aktiv im Mittelpunkt, erzählt Karin Kienzl-Plochberger: „Das Interesse im Café Aktiv ist groß, einander die jeweiligen Muttersprachen (z.B. Deutsch, Türkisch) beizubringen und voneinander zu lernen.“

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