Freiwilligenarbeit hält gesund

Dem dritten Freiwilligenbericht des Sozialministeriums aus dem Jahr 2019 zufolge sind 3,5 Millionen Österreicher/innen freiwillig in Vereinen, Organisationen, Initiativen oder der Nachbarschaftshilfe in Katastrophenhilf- und Rettungsdiensten sowie den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt, Soziales und Gesundheit tätig. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass das Potenzial an Menschen, die für die Freiwilligenarbeit gewonnen werden könnten, unausgeschöpft ist und in Zukunft besser aktiviert werden sollte. Wo Handlungsbedarf besteht, zeigen die Ergebnisse des Freiwilligenberichts. Den gesamten Bericht finden Sie hier.

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Ein Motivationsgrund mehr: gesundheitliche Vorteile

Der Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass die Motive für Freiwilligenarbeit vielschichtig sind und sich im Laufe eines Engagements auch verändern können. Während im fortgeschrittenen Alter ein Ausgleich zum Beruf durch das freiwillige Engagement an erster Stelle steht, können jüngere Menschen aus ihr einen Vorteil für ihren Berufseinstieg ziehen. Die Autonomie und Sinnhaftigkeit der Tätigkeit sind neben einem persönlichen Nutzen ausschlaggebend. Das interessanteste Ergebnis jedoch ist, dass Freiwilligenarbeit gesund hält. Sie verspricht darüber hinaus Anerkennung und dient der Sinnerfüllung. Alles überzeugende Argumente dafür, ein Eigenengagement in der Freiwilligenarbeit anzudenken.

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