Aktuelles

In sieben Bundesländern wird das Wissen um die Bedeutung von gesunden Nachbarschaften bei den verschiedensten Veranstaltungen an die Menschen - vor allem Multiplikator/inn/en im kommunalen Setting - weitergegeben.

Wie kommt man eigentlich in den App-Store? Wie kann ich meine Fotos auf dem Handy ordnen? Und wo finde ich die Bilder, die mir über WhatsApp geschickt wurden? Für diese und viele andere Fragen rund um das Mobiltelefon gibt es im Waldviertler Kernland – einer Kleinregion aus 14 Gemeinden im südlichen Waldviertel – in Kürze kompetente Unterstützung: Ehrenamtliche „Handybegleiter/innen“ werden den älteren Bewohner/innen der Region in „Smartcafés“ für Fragen rund ums Handy zur Verfügung stehen.

Dem dritten Freiwilligenbericht des Sozialministeriums aus dem Jahr 2019 zufolge sind 3,5 Millionen Österreicher/innen freiwillig in Vereinen, Organisationen, Initiativen oder der Nachbarschaftshilfe in Katastrophenhilf- und Rettungsdiensten sowie den Bereichen Sport, Kultur, Umwelt, Soziales und Gesundheit tätig. Dabei zeichnet sich immer mehr ab, dass das Potenzial an Menschen, die für die Freiwilligenarbeit gewonnen werden könnten, unausgeschöpft ist und in Zukunft besser aktiviert werden sollte. Wo Handlungsbedarf besteht, zeigen die Ergebnisse des Freiwilligenberichts.

Auch im westlichsten „Auf gesunde Nachbarschaft!“-Projekt wird Nachbarschaft großgeschrieben. Der Titel des Projekts „LE.NA – Lebendige Nachbarschaft“ ist dabei Programm: „Aktuell ist wirklich viel los“, erzählt Projektleiterin Nina-Helena Köhlmeier von der Caritas Vorarlberg und ergänzt rückblickend: „Besonders herausfordernd war in der Anfangsphase, dass sich in den Projektgemeinden – Lustenau, Rankweil, Bludenz und Feldkirch (Stadtteil Gisingen) – immer wieder etwas verändert hat.

Seit 1986 wird jedes Jahr am 5. Dezember der Internationale Tag des Ehrenamts gefeiert. Der Tag wurde 1985 von den Vereinten Nationen beschlossen und dient der Anerkennung und Förderung des freiwilligen Engagements. Auch in unserer Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ spielt das freiwillige Engagement eine wichtige Rolle - als eine Möglichkeit für ältere Menschen, aktiv am Leben teilzuhaben und gesund zu bleiben.

Wenn die Ehrenamtlichen von Bewegte Nachbarn „ihre Senior/inn/en“ in Kapfenberg und Bruck besuchen, kommt Bewegung ins Leben: Gemeinsam werden Bewegungs- und Gedächtnisübungen gemacht und das Wissen zur Gesundheitskompetenz auf ganz niederschwellige Weise vertieft.

Zwei benachbarte Stadtteile stehen im Zentrum unseres Linzer „Auf gesunde Nachbarschaft!“-Projekts und sind gleichzeitig namensgebend: Spallerhof und Bindermichl-Keferfeld. Insgesamt wohnen in den beiden Stadtteilen rund 30.000 Linzerinnen und Linzer – etwa ein Viertel der Wohnbevölkerung ist 60 Jahre oder älter.

Wien wächst und die mehrfache Nutzung des Freiraums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das Ziel ist eine lebenswerte und fair geteilte Stadt mit sozial durchmischten Stadtteilen und aktiven BürgerInnen. Mit dem Aktionsprogramm Grätzloase leistet die Lokale Agenda 21 Wien dazu einen Beitrag.

Die Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz (ÖPGK) lädt anlässlich des internationalen „Health Literacy Month“ im Oktober dazu ein, bei der Initiative „3 Fragen für meine Gesundheit“ mitzumachen. „Was habe ich? Was kann ich tun? Warum soll ich das tun?“ – Mit diesen Fragen können Sie mitreden und sich informieren. Es geht um Ihre Gesundheit! Ziel der Initiative ist es, einen Anstoß zu mehr Bürger/innen- und Patient/inn/enempowerment zu geben.

Seit 1991 wird auf Beschluss der Vereinten Nationen an jedem 1. Oktober der „Internationale Tag der älteren Generation“ gefeiert. Die UNO möchte mit diesem Tag zeigen, welchen Beitrag ältere Menschen in unserer Gesellschaft leisten und welche Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen das Alter(n) in unserer Welt mit sich bringt.

Eine Initiative des Fonds Gesundes Österreich
Logos Ministerium für Frauen und Gesundheit, Gesundheit Österreich GmbH und Fonds Gesundes Österreich