Informationen und Angebote

Vernetzung

Die Initiative Auf gesunde Nachbarschaft! hat sich mehrere Ziele gesetzt. Eines davon ist die Vernetzung von Organisationen und Schlüsselpersonen. Warum?

 

Gesundheit und Gesundheitsförderung sind keine isolierten Themen, die nur einen Lebensbereich oder ein gesellschaftliches Feld betreffen. Gesundheitsförderung kann und sollte im Prinzip in jedem Setting (z.B. Kindergarten, Schule, Arbeit, Bezirk) eine Rolle spielen. In der Ottawa-Charta der WHO von 1986 ist daher die Vernetzung von Organisationen, Sektoren und Disziplinen ein zentrales Anliegen.

 

Auch beim Thema Unterstützende & gesundheitsfördernde Nachbarschaften ist die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure und Akteurinnen gefragt. Egal, ob es um den Austausch von Know-how oder um die gemeinsame Entwicklung, Umsetzung oder Förderung von Projekten geht: Je besser die verschiedenen Sektoren (z.B. Gesundheitsförderung, Soziales, Verwaltung) zusammenspielen, umso eher wird das Thema Nachbarschaften die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient. Netzwerke und Kooperationen schaffen Synergien und ermöglichen die bestmögliche Nutzung vorhandener Ressourcen – und das gilt nicht nur für den sozialen Nahraum Nachbarschaft, sondern auch für andere gesellschaftliche Bereiche!

 

In der Initiative Auf gesunde Nachbarschaft! wird Vernetzung auf mehreren Ebenen groß geschrieben, z.B.: In den Modellregionen arbeiten die regionalen Partnerorganisationen – NÖ Dorf- und Stadterneuerung und VSG – mit den Organisationen der Gesundheitsförderung vor Ort – Tut gut! (NÖ) und PGA (OÖ) – zusammen. In der Förderschiene Gemeinsam gesund in… sind Kooperationen zwischen Verwaltung und Gesundheitsförderung möglich. Auch bei Weiterbildungsangeboten oder Veranstaltungen innerhalb der Initiative wird der Vernetzung und dem Capacity Building über Sektorengrenzen hinweg viel Aufmerksamkeit geschenkt.