NachbarInnen begeistern

Durch's Reden kommen die Leut' zusammen!

 

Für Ihre Initiative braucht es Leute, die Ihre Interessen und Anliegen teilen. Denn nur gemeinsam lässt sich wirklich etwas bewegen.

Die einfachste Möglichkeit, Leute für eine Idee zu begeistern, ist immer noch das persönliche Gespräch. Studien haben gezeigt: Wenn man Menschen fragt, warum sie sich nicht engagieren, antworten viele: „Man hat mich nicht gefragt!” Daher unser Tipp: Reden Sie mit Ihren Bekannten in der Nachbarschaft oder klingeln Sie doch einfach bei der Familie von nebenan, die gerade erst in die Gegend gezogen ist. So finden Sie vielleicht nicht nur neue Mitstreiter/innen, sondern heißen die neuen Nachbarinnen und Nachbarn auch gleich willkommen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn nicht sofort Resonanz zu spüren ist. Manche Ideen brauchen ein bisschen Anlaufzeit! Vertrauen Sie darauf, dass sich Ihre Idee herumsprechen wird.

 

 

Handzettel und Plakate sind auch eine gute Möglichkeit, um auf Ihre Initiative aufmerksam zu machen. Hängen Sie einen Zettel auf das Schwarze Brett im Gemeindebau oder fragen Sie bei Betrieben in der Gegend (z.B. Supermarkt, Gasthaus, Apotheke), ob Sie Plakate aufhängen dürfen. Vielleicht können Sie ja auch beim Hausarzt in Ihrer Nähe einige Flyer auflegen. Oder es gibt einen passenden Anlass (z.B. Siedlungsfest, Markttag), wo viele Leute zusammenkommen und Handzettel verteilt werden können.

Organisieren Sie ein Treffen. Bringen Sie Interessierte an einen Tisch und entwickeln Sie gemeinsam die Idee weiter. Der angenehme Nebeneffekt: Die Leute lernen einander besser kennen und die Nachbarschaft rückt ein Stückchen weiter zusammen - noch bevor die Initiative gestartet wurde!

Vielleicht gibt es in Ihrer Nähe aber auch eine Organisation, bei der Sie mit Ihrer Idee andocken und Sie andere Menschen damit begeistern können? In Wien ermöglichen etwa die Nachbarschaftszentren des Wiener Hilfswerks das Zusammenkommen mit Gleichgesinnten aus dem Bezirk. Aber auch Stadtteilzentren, Agendabüros, Pfarren oder lokale Verein könnten gute Ansprechpartner/innen für Sie sein.

 

 

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