Presseaussendung zum „Tag der älteren Generation“ am 1. Oktober 2016

Presseaussendung vom 28. September 2016

Tag der älteren Generation am 1. Oktober:  Älter werden, integriert bleiben. Der Fonds Gesundes Österreich fördert gesundes Altern.

Utl.: Innovative Ansätze im Rahmen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ zeigen, wie ein gesundes Altern in der Gemeinschaft unterstützt werden kann.

 

Wien - Wie können ältere Menschen aktiv am Gemeindeleben in Stadt und Land teilhaben? Und welchen Beitrag können Nachbarschaften leisten, um ältere Menschen zu unterstützen und zu vernetzen? Die Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) zeigt innovative Möglichkeiten.

 

Gerade ältere Menschen haben oft weniger Kontakte und brauchen mehr Unterstützung als Menschen in anderen Lebensphasen. Sie können daher von funktionierenden Nachbarschaften besonders profitieren. „Genau aus diesem Grund setzen wir mit unserer Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ einen Schwerpunkt im Bereich der älteren Menschen“, so Klaus Ropin, Leiter des FGÖ: „Wir möchten gemeinsam mit den Projekten der Initiative und deren weiteren Finanzierungspartnern dazu beitragen, dass ältere Menschen sich einbringen und ihre sozialen Netze stärken können.“

 

Aktuell laufen in der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ in verschiedenen Bundesländern (Bgld, NÖ, Sbg, Stmk, W) fünf Projekte, die ausloten, durch welche Unterstützungsmöglichkeiten ältere Menschen besser in der Gemeinschaft integriert bleiben. In jedem der Projekte werden ältere Menschen einerseits dazu ermutigt, sich mit anderen Seniorinnen und Senioren zusammenzutun und nach den eigenen Möglichkeiten und Interessen aktiv zu werden. Andererseits werden in den unmittelbaren Lebenswelten der Seniorinnen und Senioren – wie etwa in einem Stadtteil, einer Gemeinde – Strukturen auf- und ausgebaut, die ein gesundes und aktives Altern in der Gemeinschaft ermöglichen und fördern.

 

So kommen etwa im Waldviertler Projekt „MahlZeit!“ die älteren Leute aus der Kleinregion Waldviertler Kernland regelmäßig zu gemeinsamen Mittagessen zusammen. Anschließend gibt es weitere Aktivitäten in geselliger Runde: Beispielsweise werden beim Blättern in Fotoalben alte Erinnerungen ausgetauscht oder es wird Karten gespielt. Ehrenamtliche Gastgeberinnen und Gastgeber – durchwegs aktive ältere Frauen und Männer – kümmern sich um den Zusammenhalt der Gruppen.

 

Das Projekt „Gesunde Nachbarschaft – In Gemeinschaft älter werden“ ist im Grazer Stadtteil Triester Straße verankert. Dort werden aktuell verschiedene Angebote „von Menschen 50+ für Menschen 50+“ etabliert. Bei gemeinsamer Bewegung, kreativer Arbeit, beim Spiel und regelmäßigen gemütlichen Zusammenkünften tauschen sich die Menschen aus und stärken sich gegenseitig.

 

Gerlinde Rohrauer-Näf – sie ist zuständig für den Schwerpunkt Gesunde Nachbarschaften im FGÖ – weiß um die gesundheitsfördernde Wirkung von nachbarschaftlichen Netzwerken: „Wir wissen aus der Forschung und aus vielen Praxisprojekten, dass starke Nachbarschaften die Gesundheit fördern. Die Menschen fühlen sich zugehörig, finden Anerkennung, sind aktiv – auch im höheren Alter. Das ist gut für das Wohlbefinden und die psychosoziale Gesundheit.“

 

Mehr Informationen zur Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ und dem Schwerpunkt Ältere Menschen finden Sie auf www.gesunde-nachbarschaft.at. Pressefotos zum Thema „Ältere Menschen“ stehen für Sie zum Download auf www.gesunde-nachbarschaft.at/presse bereit.

 

Rückfragen & Kontakt

Fonds Gesundes Österreich, ein Geschäftsbereich der Gesundheit Österreich GmbH
Mag. Markus Mikl, Leiter Kommunikation
Aspernbrückengasse 2, 1020 Wien
E-Mail: markus.mikl@goeg.at
Tel.: 01 895 04 00-16 | Mob.: 0676 848191129

 

 

Bildmaterial zum Waldviertler Projekt „MahlZeit!“

Die folgenden Bilder dürfen für die Berichterstattung über die Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ unter Angabe des Fotocredits „Kerschbaum/Waldviertler Kernland“ frei verwendet werden.

 

  

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