Evaluation belegt Nutzen und Wirkungen der Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“

Die elf Leitprojekte der Phase II wurden extern evaluiert. Die Projekte zur Zielgruppe „Ältere Menschen“ wurden von einem Evaluationsteam der Universität Wien evaluiert, jene zur Zielgruppe „Schwangere und Familien mit Kleinkindern“ von einem Team von prospect. Research & Solution.

 

Mobilisieren, Rollen wechseln, Teilhabe stärken

Der Endbericht der Evaluation zum Schwerpunkt SeniorInnen zeigt, dass die Initiative „Auf gesunde Nachbarschaft!“ es in den fünf Projekten ermöglichte, die soziale Teilhabe von Älteren in der Nachbarschaft zu stärken und die älteren Frauen und Männer zu mobilisieren. Die gesundheitsfördernden Aktivitäten waren offen und niederschwellig, erreicht wurden in einem relativ großen Ausmaß Menschen, die allein lebten und von sozialer Isolierung bedroht waren. Ältere konnten bei der Gestaltung ihrer Nachbarschaften mitmachen - viele der Teilnehmenden vollzogen dabei einen Rollenwechsel: von einer passiven (Konsum-)Haltung zu einer aktiven, ressourcenorientierten Beteiligung.

Auch auf der Ebene der Organisationen bewegte die Initiative einiges: Die intersektorale Zusammenarbeit zwischen Gesundheitsförderung und Stadtteilarbeit/Regionalentwicklung führte dazu, dass Wissen aus dem jeweils anderen Bereich aufgebaut werden konnte und Schnittstellen erkannt wurden. Das organisationale Lernen wurde vorangetrieben.

Hier können Sie den Evaluationsbericht der Universität Wien zur Zielgruppe „Ältere Menschen“ downloaden! Für SchnellleserInnen: Es gibt auch eine Kurzfassung des Berichts.

 

Mehr als die Summe ihrer Teile

Die Evaluation durch prospect fokussierte die Gesamtinitiative für die Zielgruppe „Schwangere und Familien mit Kleinkindern“. Der Schwerpunkt lag vor allem auf einer übergeordneten Perspektive und der Generierung genereller Lernerfahrungen. Im Endbericht wird deutlich, dass die Initiative mehr als die Summe ihrer Teile (d.h. Projekte) war - etwa aufgrund der Austauschstrukturen zwischen den einzelnen AkteurInnen innerhalb von „Auf gesunde Nachbarschaft!“. Stichwortartig lassen sich ausgewählte Ergebnisse der Evaluation folgendermaßen zusammenfassen:

  • Initiative förderte gegenseitiges Lernen
  • Die Arbeit im Tandem bewährte sich.
  • Nachbarschaft ist ein geeignetes „Vehikel“, um Gesundheitsförderung zu transportieren.
  • Schwangere und sozial benachteiligte Personen sind schwer erreichbar. Es gibt aber erfolgsversprechende Ansätze.
  • Kommunen profitieren von der Gesundheitsförderung im kommunalen Setting. Ihre aktive Begleitung ist aber für den Erfolg und die nachhaltige Verankerung der Maßnahmen wesentlich.
  • Die verschiedenen in den Projekten gewählten Ansätze haben sich bewährt; es besteht auch großes Potenzial für Nachhaltigkeit.

Hier können Sie den Evaluationsbericht von prospect. Research & Solution zur Zielgruppe „Schwangere und Familien mit Kleinkindern“ downloaden! Es liegt auch eine Kurzfassung des Berichts vor.

 

 

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